tatort:Steuern

Bröckelt der Putz, streu Glitzer drauf

Hamburg ist längst nicht mehr die „große reiche Dame“ der Hanse. Das Geld in den Kassen als knapp zu bezeichnen, klingt noch geschönt und dennoch – mal so richtig goldene Schlösser zu bauen, das hätte was. Oder doch zumindest ein Haus mit einer goldenen Wand. Gedacht – getan: im so genannten „Problemkiez“ Veddel erstrahlt jetzt eine Fassade im Glanze von reinstem Blattgold. Da man solche Extravaganz jedoch schlecht als notwendige Baumaßnahme durchsetzen konnte, wurde das Ganze eben als Kunstprojekt, das provozieren soll, deklariert. Tut es auch: und zwar die Bewohner im Kiez, die sich jeden Tag ansehen dürfen, wie ihre Steuergelder ver(sch)wendet wurden. Die nötigen 85.000,00 Euro kamen allerdings aus dem Kunstetat und der Bausenat ist fein raus. Vielleicht hätte die Kulturbehörde ihren Kollegen von der Baubehörde das Geld einfach spenden sollen, und die hätten dann nicht nur eine Fassade, sondern möglicherweise einen ganzen Häuserblock neu verputzen können.

http://www.schwarzbuch.de/aufgedeckt/fall-details/news/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg-es-kann-weg/

— eingestellt am 12. Oktober 2017

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