tatort:Steuern

Foulspiel

Im März 2021 wurden die Abschlagszahlungen der Corona-Staatshilfen wegen Betrugsverdachts zeitweilig gestoppt. Wirtschafts- und Finanzministerium erklärten, dass in einigen Fällen der Verdacht bestand, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen worden waren. Bis dahin Unbekannte sollen sich mit falschen Identitäten als prüfende Dritte beim Wirtschaftsministerium registriert haben. Die Hilfen wurden dann für echte Unternehmen beantragt, das Geld sei jedoch auf die Konten der Betrüger geflossen. Davon betroffen waren die November- und Dezemberhilfe sowie die Überbrückungshilfen.

Bereits im Januar wurde vor dem Landgericht Münster einer der ersten Betrugsprozesse im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen begonnen. Ein 31-jähriger Mann soll unter Angabe von Scheinidentitäten versucht haben, sich in mindestens 91 Fällen Hilfeleistungen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zu erschleichen. Drei seiner Anträge wurden bewilligt. Dabei soll der Angeklagte sowohl fiktive als auch reale Unternehmen genutzt haben. Insgesamt seien 67.776 Euro ausgezahlt worden. 32.000 Euro hatte er bereits in eine ausländische Kryptowährungsbörse abgezogen.

— eingestellt am 25. Mai 2021

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