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Kurzarbeitergeld hat eine lange Tradition

Das Kurzarbeitergeld hat seinen Ursprung im Kali-Gesetz, das 1910 ins Leben gerufen wurde. Es regelte den Ersatz des Arbeits- und Verdienstausfalls im Kalibergbau und der Düngemittelindustrie. Die Arbeiter erhielten für ihren Arbeitsausfall eine sogenannte Kurzarbeiterfürsorge aus Reichsmitteln.

Im Februar 1924 wurde dann mit der „Verordnung über die Erwerbslosenunterstützung“ die „Kurzarbeiterunterstützung“ eingeführt, die in dieser Form unserem heutigen Kurzarbeitergeld ähnlich ist. Eine breite Akzeptanz als Instrument zur Steuerung des Arbeitsmarktes und zur Linderung der Auswirkungen von Wirtschaftskrisen für die Arbeitnehmer errang das Kurzarbeitergeld Mitte der Sechzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Damals suchte die Bundesregierung ein Instrument, um nach den Jahren des Wirtschaftswunders die Folgen der ersten Wirtschaftskrisen sozialverträglich abzufedern.

Auch in anderen europäischen Ländern werden Unterstützungsleistungen für Kurzarbeit gezahlt. Länderübergreifende Vergleiche der finanziellen Unterstützungen sind wegen der unterschiedlichen Ausgestaltungen und Ansatzpunkte schwierig.

Weitere Länder haben aufgrund des drohenden massiven Anstiegs der Arbeitslosigkeit während der Corona-Krise Lohnersatzleistungen für einen temporären Arbeitsausfall eingeführt. Dort, wo es derartige Leistungen nicht gibt, steigt die Arbeitslosigkeit stark an.

— eingestellt am 24. November 2020

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