tatort:Steuern

Steuer-geschichte(n)

Steuern zu zahlen, gehört so selbstverständlich zu unserem Leben, dass sich wahrscheinlich kaum jemand fragt, wann und von wem sie überhaupt erfunden wurden. tatort:steuern begibt sich für Sie auf die Reise in die Geschichte.

Rund 300 Jahre nachdem durch die vermutlich erste Volkszählung die Grundlage für eine Besteuerung geschaffen wurde, gab es in Rom erneut eine Steuerreform. Landwirtschaftlich genutzte Böden sollten von einer Ist- auf eine Sollertragsbesteuerung umgestellt werden. Pächter und Landbesitzer mussten demnach jährlich die gleichen Abgaben entrichten – unabhängig davon, ob ihnen ein ertragreiches Jahr beschienen war oder ob die Ernte ausblieb und sie kaum genug für ihr eigenes Überleben hatten. Rom erhoffte sich aufgrund dieser Substanzsteuer gleichmäßig fließende Einnahmen, die gut zu kalkulieren waren. Ein Trugschluss, wie sich herausstellte – es kam zu Steuerausfällen.

Somit war klar, dass ein Steuersystem eine Grundlage benötigte, nach der die Einnahmen des Staates festgelegt werden konnten. Einen solchen Besteuerungsmaßstab lieferte der Zehnt, der sich hauptsächlich auf die Erträge aus Grundbesitz erstreckte, also auf Abgaben eines Teils der Ernte in Form von Naturalien. Viele dieser Naturalzehnten wandelten sich später in Geldabgaben um.

Menschen ohne Grund und Boden mussten die sogenannten Fronden erbringen. Das waren Dienste, die mit körperlicher Arbeit abgeleistet werden mussten. Die Fronden konnten öffentlich oder privat geleistet werden. Es wurde zudem in Handdienste – zum Beispiel durch Erntearbeiten – und Spann- oder Fuhrdienste unterschieden.

Quelle: Der Zehnte – ein Streifzug durch die Steuergeschichte | bpb.de

— eingestellt am 16. November 2022

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