tatort:Steuern
Digital durch die Krise – Mandantenzeitschrift tatort:steuern

Kanzleieinblicke

Digital durch die Krise

Abraham & Löhr hat Verstärkung bekommen! Von nun an dürfen Sie sich auf neue Kanzleieinblicke freuen – aufbereitet von mir, Franziska Weller, dem neuesten Mitglied im Team Marketing. Als Kommunikationswissenschaftlerin & Soziologin starte ich steuertechnisch zwar auf einem Anfängerlevel, dafür aber mit umso größerer Neugierde. Diese tatort:steuern-Ausgabe wird wohl besonders in Erinnerung bleiben, wurde sie doch verfasst, als die Arbeit für Steuerkanzleien vehement durch COVID-19 beeinträchtigt wurde. Für mich stellte sich schnell die Frage nach den Bedürfnissen unserer Mandanten: Was berichten eigentlich unsere A&L-Steuerberater zu steuerfachlichen Leistungen, die derzeit immer wichtiger werden? Und: Wie gestaltet sich das digitale Arbeiten mit Mandanten generell? In dieser Ausgabe präsentiere ich Ihnen unsere persönlichen Erfahrungen mit der Arbeit als Steuerberater in außergewöhnlichen Zeiten.

Meine ersten Tage in der Kanzlei waren vor allem von einem geprägt: leeren Büroräumen. Doch schnell stellte ich fest, dass sich zwar das Treiben vor Ort ausgedünnt hatte, jedoch nicht die To-Dos der Kollegen. Lediglich der Arbeitsplatz hatte sich nach Hause verlagert. Denn durch die bereits gut konsolidierten digitalen Prozessabläufe konnten wir viele Mitarbeiter schnell ins „Mobile Arbeiten“ verabschieden und dadurch die Gesundheit von Kollegen und Mandanten schützen.

Krisenabsicherung qua Liquiditätskalkulation Alle A&L-Steuerberater koordinieren sich so mittlerweile regelmäßig via „GoToMeetings“ oder beraten auf diesem Wege ihre Mandanten. In Telefon-Konferenzen wird sich auch jetzt noch fachlich weitergebildet. Und so haben unsere Teams schnell erkannt, dass „Liquidität“ zu einem immer wichtigeren Thema für unsere Mandanten wird. Verstärkt werden nun Liquiditätspläne aufgestellt, in denen veränderte Zahlungsbedingungen von Kunden und Lieferanten berücksichtigt sowie Steuerstundungen aufgeführt werden. Dies bietet nicht nur einen Überblick über die Jahresliquidität, sondern dient auch als Basis für potentielle Kreditantragsstellungen. Was in diesen Zeiten jedoch besonders essentiell sei, ist der intensive Kontakt zum Mandanten, meint unsere geschäftsführende Steuerberaterin Kirsten Thrun. Mehr denn je werde der Steuerberater nun auch in seiner Funktion als Ratgeber und Unterstützer bei Fragen zu Kreditanträgen und Zuschüssen gebraucht.