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Liste
Der 17.Februar 2026 war für zwei Kandidaten steuerpolitisch ein schwarzer Tag. Der Rat der EU setzte sie auf die Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete für Steuerzwecke. Die Turks- und Caicosinseln kassierten den Eintrag wegen Bedenken bei der Durchsetzung der Anforderungen an die wirtschaftliche Substanz. Vietnam landete auf der Liste, weil die OECD-Prüfung Mängel beim Austausch von Steuerinformationen auf Anfrage feststellte.
Drei andere Länder haben sich dagegen aus der Gefahrenzone gearbeitet. Fidschi, Samoa sowie Trinidad und Tobago wurden von der Liste gestrichen, weil sie die vereinbarten internationalen Standards nun erfüllen. Das ist in dieser Wertung der eigentliche Befreiungsschlag.
Die Liste selbst erfasst Staaten und Gebiete, die aus Sicht der EU bei Steuertransparenz, fairer Besteuerung oder bei internationalen Standards gegen Gewinnverlagerung nicht ausreichend mitziehen. Wer dort steht, gilt steuerpolitisch als Problemfall.
Aktuell umfasst die Liste zehn Länder und Gebiete. Zu den Dauerteilnehmern zählen Amerikanisch-Samoa, Guam, Palau und Panama. Sie stehen bereits seit Einführung der Liste im Dezember 2017 darauf und führen damit die wenig schmeichelhafte Langzeitwertung an.
© Stephan Pramme