tatort:Steuern
Wasser marsch! – Mandantenzeitschrift tatort:steuern

Kanzlei

Wasser marsch!

Auch dieser Sommer verspricht wärmer und trockener als üblich zu werden. Um sich auch bei hohen Temperaturen noch fit zu fühlen, wird empfohlen viel zu trinken. Der zweite Teil unserer Beitragsreihe zur Nachhaltigkeit widmet sich einer der wichtigsten Ressourcen der Welt: Wasser. Genauer, Leitungswasser. Neben ein paar interessanten Fakten und den Vorteilen von Trinkwasser aus dem Hahn stellen wir auch HPTPs Antwort auf die optimale Wasserversorgung im Büro vor.

DAS GROSSE GANZE

Unser blauer Planet verfügt über rund 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Der überwiegende Teil dieser unvorstellbaren Menge besteht aus salzigem Meereswasser, nur 2,5 Prozent davon sind Süßwasser. Trinkwasser ist für den Menschen unverzichtbares Lebensmittel. Obwohl in Deutschland die Trinkwasserqualtität flächendeckend sehr gut ist, werden jährlich rund 1 Milliarde Liter Mineralwasser aufwendig importiert. Durch lange Transportwege entstehen dabei in Berlin allein 105.000 Tonnen CO2, die sich auf 175 Tonnen reduzieren ließen, wenn die ganze Stadt Leitungswasser trinken würde.

LEITUNGSWASSER IN BERLIN

Auch wenn Berlin oft keinen so sauberen Eindruck macht, gilt dies nicht für das Trinkwasser. Das Berliner Wasser stammt aus natürlichen innerstädtischen Grundwasservorkommen und wird ohne Hilfe von Chemikalien zu Trinkwasser aufbereitet. Große Wasserschutzgebiete helfen dabei, dass das Berliner Wasser ein wahres Naturprodukt ist und vorrangig durch die Bodenschichten, die es durchfließt, gereinigt wird. Lediglich Eisen und Mangan wird in den Wasserwerken reduziert, da sich diese Stoffe auf Geschmack und Aussehen des Wassers auswirken. Gemeinhin als „hart“ bzw. kalkhaltig verschrien, ist das Trinkwasser in Berlin vor allem reich an wertvollen Mineralien wie z. B. Kalzium und Magnesium.

Immerhin bescheinigten auch 86,2 % von knapp 10.000 Befragten der Online-Studie „Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland“ dem Berliner Wasser Spitzenqualität (Bundesdurchschnitt: 85,9 %).

ALTERNATIVE ZU PLASTIKFLASCHEN

In Deutschland werden im Schnitt fast 150 Wasserflaschen pro Jahr und Mensch verbraucht, zwei Drittel davon als Einwegplastikflaschen. Das verursacht nicht nur viel Müll und Geschleppe sondern auch Kosten. Leitungswasser hingegen ist mit ca. 0,2 Cent pro Liter unschlagbar günstig. In vielen Städten gibt es zudem öffentliche Trinkwasserbrunnen oder Initiativen, wie z. B. „Refill Deutschland“, die mit Aufklebern und auf einer Karte Standorte kennzeichnen, an denen man seine Trinkflasche kostenfrei mit Leitungswasser auffüllen kann.

Seit Mitte März heißt es bei HPTP: Leitungswasser für alle!

Wir haben in all unseren vier Küchen ein spezielles Wassersystem inklusive Filter einbauen lassen, sodass neuerdings neben normalem Leitungswasser auch gekühltes, sprudeliges oder kochend heißes Wasser aus dem Wasserhahn fließt.

Passend dazu haben alle HPTPlerInnen eine eigene Glasflasche zum Abfüllen bekommen und unsere Flaschen in den Besprechungsräumen wurden kurzerhand zu HPTP-eigenen Mehrwegflaschen umgestaltet. Kistenweise Wasserflaschen ins Büro geliefert zu bekommen, gehört damit der Vergangenheit an.

Wir freuen uns über diese unkomplizierte und umweltfreundliche all-you-can-drink-Erfrischung auf der Arbeit und natürlich auf den Sommer!